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Startseite News & Termine Creditreform News Online-Archiv Archiv 2011 Dienstleister der Informationsgesellschaft: Ein Fünftel der Unternehmen rechnet für 2011 mit weiter anhaltendem Fachkräftemangel

Dienstleister der Informationsgesellschaft: Ein Fünftel der Unternehmen rechnet für 2011 mit weiter anhaltendem Fachkräftemangel

Ergebnisse der Konjunkturumfrage des Verbandes der Vereine Creditreform und des ZEW im Wirtschaftszweig "Dienstleister der Informationsgesellschaft"

Neuss / Mannheim, 17.01.2011

Die Wirtschaft hat sich kaum von der Krise erholt, da steht bereits der Fachkräftemangel wieder verstärkt im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Viele Unternehmen beklagen, dass sie offene Stellen nicht mit ausreichend qualifiziertem Personal besetzen können. Im Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft geben etwa 24 Prozent der Unternehmen an, dass sie derzeit offene Stellen nicht besetzen können, weil ihnen die benötigten Fachkräfte nicht zur Verfügung stehen.

Dies ist das Ergebnis einer Umfrage bei den Dienstleistern der Informationsgesellschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim im Dezember 2010 in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, durchgeführt hat (Einzelheiten zur Umfrage am Ende der Pressemitteilung).

Zu den Unternehmen des Wirtschaftszweigs Dienstleister der Informationsgesellschaft gehören IKT-Dienstleister (Unternehmen der Branchen Software und IT-Dienste, IKT-Fachhandel sowie Telekommunikationsdienste) und wissensintensive Dienstleister (Unternehmen der Branchen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, Architekturbüros, technische Beratung und Planung, Forschung und Entwicklung sowie Werbung).

Der Fachkräftemangel trifft die IKT-Dienstleister mit 31 Prozent stärker als die wissensintensiven Dienstleister mit 22 Prozent. „Besonders betroffen sind die technischen Berater und Planer sowie die Telekommunikationsdienstleister“, erklärt Miruna Sarbu, Wissenschaftlerin am ZEW. „Von ihnen haben derzeit 36 beziehungsweise 33 Prozent Probleme, offene Stellen zu besetzen.“ Nur ein vergleichsweise geringes Problem stellt der Fachkräftemangel dagegen für die Werbebranche dar. Lediglich elf Prozent der Werbeunternehmen sind derzeit nicht in der Lage, offene Stellen zu besetzen.

Der Mangel an Fachkräften wird die Dienstleister der Informationsgesellschaft auch im Jahr 2011 beschäftigen, obgleich die Unternehmen diesbezüglich nicht ganz so pessimistisch sind wie im vierten Quartal 2010. Knapp 20 Prozent der Unternehmen des Wirtschaftszweigs erwarten für das Jahr 2011 einen weiter anhaltenden Fachkräftemangel. Wiederum rechnen deutlich mehr Unternehmen bei den IKT-Dienstleistern als bei den wissensintensiven Dienstleistern im Jahr 2011 mit Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen (27 bzw. 18 Prozent). Besonders hart trifft es die Telekommunikationsdienstleister und die Unternehmen der Branche Forschung und Entwicklung. Insgesamt 37 beziehungsweise 35 Prozent der Unternehmen – und damit deutlich mehr als im vierten Quartal 2010 – rechnen für das Jahr 2011 mit einem Fachkräftemangel. Im Gegensatz dazu erwarten mit neun Prozent nur wenige Unternehmensberater für das Jahr 2011 Probleme bei der Deckung ihres Fachkräftebedarfs.

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Ihre Ansprechpartner beim ZEW

ZEW - Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Frau Miruna Sarbu
Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien
L 7, 1
68161 Mannheim

Tel.: 06 21 / 12 35-334
Fax:  06 21 / 12 35-333

  sarbu@zew.de
  www.zew.de

Das ZEW wurde im Jahr 1991 in einer gemeinsamen Initiative der baden-württembergischen Landesregierung, der Landeskreditbank Baden-Württemberg und der Universität Mannheim gegründet. Die Forschungsausrichtung liegt im einzelwirtschaftlichen Bereich, der Branchenanalyse und der Ökonometrie. Rund 80 Wissenschaftler sind am ZEW in den Forschungsbereichen Internationale Finanzmärkte, Arbeitsmärkte, Industrieökonomik, Unternehmensbesteuerung und Umweltökonomik tätig.

Die Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigt sich mit den Auswirkungen moderner Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Wirtschaft. Den Schwerpunkt der Analysen bilden dabei industrie- und arbeitsmarktökonomische Fragestellungen.

Zur Systematik / Anmerkung zur Hochrechnung

Ausführliche Informationen zur Entwicklung und Berechnung finden Sie hier:

ZEW-Dokumentation Nr. 03-09 (PDF)

Einen Überblick über die ZEW/Creditreform Konjunkturumfrage finden Sie hier.

Allgemeine methodische Hinweise (PDF)

Angewandtes Hochrechnungsverfahren (PDF)



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Ihr Ansprechpartner

Verband der Vereine Creditreform e.V.
Herr Michael Bretz
Wirtschaftsforschung

Tel.: 0 21 31 / 109-171
Fax: 0 21 31 / 109-176

 analysen@creditreform.de
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ZEW Dienstleistungsreport: 4. Quartal 2010, Presseinfo2
(PDF, 89 KB)
ZEW Dienstleistungsreport: 4. Quartal 2010
(PDF, 375 KB)
 
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