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Essener Unternehmen lassen sich gute Bonität zertifizieren
Essener Unternehmen lassen sich gute Bonität zertifizieren
Essen, 12.12.2011
Wie kann ein Unternehmen klar und vertrauenswürdig von sich behaupten, dass es eine ausgezeichnete Bonität hat? Und zwar möglichst auf einen Blick? Die Antwort: am Besten mit einem Prüfsiegel, das erst nach einem ausführlichen Zertifizierungsprozess vergeben wird.
Creditreform hat hierzu das CrefoZert ins Leben gerufen. Basis dieser Zertifizierung ist eine professionelle Jahresabschlussanalyse durch die Creditreform Rating AG, einer BaFin-zertifizierten Tochtergesellschaft der Creditreform AG. Hinzu kommen die Daten der aktuellen Wirtschaftsauskunft sowie Einschätzungen zur aktuellen Situation und den Zukunftsperspektiven des Kandidaten, die in einer persönlichen Befragung ermittelt werden. "Mit dem CrefoZert möchten wir gerade kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit bieten ihre Bonität zu kommunizieren und sich gegenüber Geschäftspartnern zu qualifizieren.", sagt Daniel Küchler, Kundenberater bei Creditreform Essen.
Ein Unternehmen, das das Qualitätssiegel anstrebt, darf keinen Bonitätsindex aufweisen, der schlechter ist als 250. Das entspricht einer guten bis sehr guten Bonität und Zahlungsmoral. Unternehmen, die nach der Verleihung des Zertifikats in eine schlechtere Bonitätsklasse rutschen, wird das Siegel wieder entzogen. Nach der Prüfung des Bonitätsindexes besucht ein Analyst von Creditreform das Unternehmen und füllt gemeinsam mit der Geschäftsführung einen Qualifizierungsbogensbogen aus, der alle maßgeblichen Risiken, wie Nachfolgeregelungen, massive Außenstände oder Produktlebenszyklen abfragt. Im letzten Schritt erstellt die Creditreform Rating AG dann anhand der letzten Jahresabschlüsse ein Bilanzrating.
Der vorliegende Jahresabschluss samt Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang darf nicht älter als zehn Monate sein, um die Aktualität des CrefoZerts zu gewährleisten. Entspricht das Ergebnis des Bilanzratings einem Wert von CR1 bis CR8 und sind die anderen beiden Kriterien ebenso erfüllt, kann das Zertifikat verliehen werden. Für das positiv geprüfte Unternehmen folgen Überreichung des CrefoZerts und die Veröffentlichung auf der Creditreform Homepage. Zur Sicherung des Qualitätsstandards des Zertifikats, wird dieses nur für den Zeitraum von einem Jahr verliehen, und es erfolgt ein Monitoring der gelisteten Unternehmen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Zertifizierungskriterien dauerhaft eingehalten werden.
Das erste zertifizierte Unternehmen in Essen war die Marienhaus gem.GmbH, eine Altenwohn- und Pflegeeinrichtung in der Essener Innenstadt. Jede siebte Pflegeeinrichtung in Deutschland ist von der Insolvenz bedroht. Deshalb war es dem Marienhaus wichtig sich entsprechend abzuheben.
Wenn es um die Pflege der Angehörigen geht, will man diese qualitativ gut versorgt wissen. Hierbei ist es natürlich wichtig, dass dies auch morgen noch der Fall ist! "Um unseren Bewohnern und deren Angehörigen diesbezüglich mehr Sicherheit geben zu können, haben wir uns unsere gute Bonität zertifizieren lassen. So können wir dokumentieren, dass wir nicht eine der gefährdeten Pflegeeinrichtungen sind!", so Verwaltungsleiter Christian Kröll vom Marienhaus.
Zu den weiteren 250 deutschen Unternehmen mit zertifizierter Bonität gehören auch die MKB-Metallkantbetrieb GmbH und die Söndgerath Pumpenhandelsgesellschaft mbH.
Letztere hatte sich zeitnah dazu entschlossen das Bonitätssiegel auf ihrer Internetstartseite zu präsentieren.
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